Mehr zum Thema Frischzellentherapie

Organe sind letztlich Zellverbände, die sich ständig erneuern. Erkrankte oder beschädigte Zellen sterben ab oder geraten aus dem Gleichgewicht. Als Folge kann eine Fehlfunktion des Organs auftreten, Krankheiten können sich einstellen.

Die Frischzellentherapie erfolgt nach dem Prinzip „Gleiches heilt Gleiches“. Dabei geht man davon aus, dass Drüsen- und Organextrakte gezielt auf die gleichen Drüsen oder Organe des Empfängers einwirken. So verabreicht man bei Herzerkrankungen Herzzellen, bei Leberkrankheiten Leberzellen, usw.

Nach ähnlichen Prinzipien funktioniert die Stammzellentherapie, wo körpereigene Zellen verwendet werden.

Es ist selten nur ein Organ erkrankt, meist sind ganze Organsysteme betroffen, die dann entsprechend mit behandelt werden müssen. Das heißt, in der Praxis werden bei der Frischzellentherapie meist Kombinationen aus verschiedenen Organ-Zellarten verwendet. Diese Kombination wird natürlich individuell auf das Beschwerdebild des Patienten abgestimmt. Bei Organen die eine geschlechtsspezifische Funktion haben, wie Eierstöcke oder Hoden, werden selbstverständlich geschlechtsentsprechende Organpräparate verabreicht.

Die Therapie ist rein biologisch, nahezu ungefährlich und gut verträglich. Die eigene Herstellung und Injektion erfolgt mit höchstem hygienischem Standard. Unsere Spendertiere kommen aus einer eigenen, tierärztlich überwachten Herde. Sie werden sechs Wochen vor Verwendung in Quarantäne gehalten. Die Herde ist entsprechend den Empfehlungen des Bundesgesundheitsministeriums von 1991 in der weiblichen Linie geschlossen, um das Risiko von BSE bzw. Scrapie auszuschließen. Diese modifizierte Frischzellentherapie geht auf den Begründer Prof. Dr. Niehans zurück. Bei dieser Methode werden von Tieren gewonnene Frischzellen unter strengen pharmakologischen und sterilen Bedingungen zu spritzfertigen Extrakten verarbeitet. Vor und nach der Produktion wird ein umfangreiches Kontrollprogramm absolviert. Anschließend werden die Präparate schockgefroren.

Bei dem Krankheitsbild der Arthrose (Gelenkverschleiß) setzen wir die Zellpräparate in besonderer Weise ein. Hierbei werden ausschließlich Organextrakte von Knorpelzellen in hoch dosierter Form täglich verabreicht. Die Lokalisation der Arthrose ist dabei nebensächlich. Wir behandeln auf diese Weise Erkrankungen der Kniegelenke, Hüftegelenke, Hände, Sprunggelenke, Wirbelsäule, Schultergelenke bis hin zum Kiefergelenk.

In Abhängigkeit vom Krankheitsbild wird die Anzahl und Art der Spritzen vorher festgelegt. Die Injektionen sind in der Regel fast schmerzfrei, Nebenwirkungen wie lokale Schwellungen und Juckreiz sind selten, lokale Entzündungen sehr selten.

Ablauf einer Frischzellentherapie in der Praxisklink Dr. Gottschalck im Parkhotel Elisabeth

 

Am Tag der Ankunft, nachdem der Therapiegast sich eingerichtet hat, finden in der Regel die ärztlichen Untersuchungen statt:

EKG (Elektrodiagramm) nach Absprache und eine große Laboruntersuchung in der Regel am nächsten Morgen (nüchtern vor dem Frühstück).

Alle weiteren erforderlichen Untersuchungen wird der Arzt mit dem Patienten abstimmen. Sobald die Untersuchungen durchgeführt sind, der Therapieplan erstellt und alle Wüsche des Patienten berücksichtigt sind, kann sofort mit der Behandlung begonnen werden.

Die einzelnen Anwendungen und Behandlungen finden meistens am Vormittag statt, so daß der Gast die restliche Zeit voll zu seiner Verfügung hat, denn er soll sich auch gleichzeitig erholen. In der medizinischen Abteilung erhält der Gast auch eine Therapieverordnung mit Zeitplan über die einzelnen Anwendungen und den gesamten Ablauf während der Therapie.

Während des Aufenthaltes wohnen unsere Gäste bequem im Parkhotel Elisabeth in Bad Neuenahr in direkter Ahr- und Innenstadtlage. Die Praxisklinik befindet sich im Haus in der 3 Etage und ist bequem mit dem Aufzug zu erreichen.

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