Durchblutungsstörungen in den Beinen

Die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK), ist beim medizinischen Laien auch als Schaufensterkrankheit, Raucherbein oder auch einfach als Durchblutungsstörung bekannt; der Mediziner nennt diese Art der Erkrankung Claudicatio intermittens, was übersetzt bedeutet, Gehen mit Unterbrechungen. Verursacht werden die Schmerzen bei Gehen durch Arterienverkalkung in den Gefäßen, die die unteren Gliedmaßen versorgen. Erste Anzeichen sind Belastungsschmerzen in der Wade bei einer Gehstrecke von nur 200 m, im Endstadium klagen die Patienten auch über Ruheschmerzen im ganzen Bein. Betroffene schauen, sei es aus Scham oder um sich abzulenken oft und lange in Schaufenster - daher der Name Schaufensterkrankheit. Auch sind häufig starke Raucher betroffen, dann spricht man vom Raucherbein.

Wir behandeln in unserer Praxisklinik die Durchblutungstörung mithilfe von intraarteriellen Infusionen mit dem Wirkstoff Adenosintriphosphat (ATP).

Dieser Wirkstoff lässt die kleinen Muskelfasern um die Gefäßwand herum erschlaffen. Dadurch weiten sich die Arterien, das Blut kann wieder besser durch die Beine fließen. Das Besondere bei dieser Infusions-Therapie ist, dass nicht nur – wie bei herkömmlichen Verfahren – die großen Gefäße behandelt werden, sondern auch die kleinen und kleinsten Gefäße erreicht werden, in denen sich die Verkalkung genauso abspielt. Durch ATP wird das Neuwachstum von Gefäßen positiv beeinflusst. Die Behandlung ist risikoarm, schmerzlos und praktisch ohne Nebenwirkungen.

  • Dies Infusionstherapie wird bei uns kombiniert mit:
  • Sauerstoff Therapie nach Ardenne
  • Gefäßtraining 
  • Bewegungstherapie im Warmwasser ( 31 ° C )

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